Die Apfelsaison hat begonnen

Ab sofort können Sie Ihre Äpfel bei uns zu geschmackvollen Säften verarbeiten lassen. Jede Anliefermenge wird von uns angenommen, egal ob 2 oder 2.000 Kilogramm. Voraussetzung sind reife und gesunde Äpfel bzw. Birnen oder Quitten. Bevor das Obst gebracht wird, sollte folgendes beachtet werden :  Faules oder gar schimmeliges Obst kann nicht verarbeitet werden und würde niemals den von Ihnen erwünschten Qualitätssaft ergeben.

Unserer Öffnungszeiten:

durchgehend von Montag bis Samstag 9 – 19 Uhr
Anmeldung: Tel.: 02689-1239

Dierdorf-Brückrachdorf, Bergstraße 18
Unsere Konditionen finden Sie hier.

Sie möchten den Saft aus Ihren Äpfeln? Ab einer Anlieferungsmenge von 300 kg bekommen Sie den Saft aus Ihren Äpfeln. Nach zwei Tagen (Pasteurisieren und Abfüllen) können Sie Ihren Saft abholen. Bei kleineren Anlieferungsmengen werden Ihre Äpfel mit anderen Äpfeln gemischt.
Woher kommen die anderen Äpfel? Alle Äpfel kommen von Streuobstwiesen oder von Gartenbäumen aus der Region. Plantagenobst wird nicht verarbeitet.

Wann ist der Apfel reif?

Viele Äpfel wurden vom Baum abgestoßen und liegen nun auf der Erde. Das muß kein Zeichen von Reife sein, eher ein Hinweis darauf, dass der Baum so viele Äpfel nicht gut versorgen kann. Die Gründe hierfür können ein zu starker Fruchtbehang sein oder gerade in diesem Jahr die anhaltende Trockenheit.

Wie prüfe ich die Reife?

Die Pflückreife bestimmen Sie mit dem sogenannten Kipp-Test. Hierbei heben Sie den am Baum hängenden Apfel leicht an und kippen diesen um circa neunzig Grad nach oben. Lässt sich die Frucht leicht vom Ast trennen, können Sie sie pflücken. Eine andere Methode ist, einen Apfel als Stichprobe zu nehmen und aufzuschneiden. Sind die Kerne bereits vollständig braun, ist das Obst erntereif. Bei einer gelblichen Färbung sollten Sie mit dem Pflücken besser noch etwas warten.

Kann ich Fallobst zur Saftverarbeitung verwenden?

Ja, Fallobst ist in der Regel sehr gut für die Saftverarbeitung geeignet, wenn es ausgereift ist und noch keine Fäulnis vorhanden ist (etwas dunkel verfärbte Druckstellen sind noch kein Ausschlusskriterium). Ausgenommen hiervon ist das vorzeitige Fallobst, das auf Grund von Trockenheit und einer Überzahl an Fruchtbesatz nicht vom Baum bis zur Reife versorgt werden konnte. 

Wie ernte ich mein Obst?

Nachdem Sie das vorzeitig gefallende Obst entfernt haben, legen Sie unter Ihren Baum eine Folie oder Netz und schütteln den Baum. Hierzu eignen sich Haken an lagen Stangen, mit dem nun die einzelnen Äste geschüttelt werden. Es werden überwiegend die gut ausgereiften Äpfel abfallen, die dann bequem gesammelt werden können. Vorsicht: Herabfallende Äpfel können auch schmerzlich sein. Eine stabile Kopfbedeckung (Fahrradhelm) kann hier sehr nützlich sein.

Zu guter letzt …

Wenn Sie Lust und Zeit haben, dann nutzen Sie die Zeit bei der Apfelanlieferung für eine kleine Weinprobe. Probieren Sie unsere veredelten Früchte des letzten Jahres in Form von Apfel-, Birnen- und Quittenwein aus unserer Kelterei.
Hoch die Gläser, hoch den Wein – heut‘ wird gefeiert, was kann denn schöner sein!
In diesem Sinne heiße ich Sie herzlich willkommen,
Thomas Härtel